09.07.25
Am heutigen Mittwoch war ich zusammen mit unseren Hattinger Jusos Gast beim 2. Hattinger Jugendkongress im LWL‑Museum Henrichshütte – ein beeindruckendes Event mit rund 900 Jugendlichen und über 25 Workshops, die von Kunst über Klima bis zu digitaler Teilhabe reichten.
An unserem Stand wurde politiknah und lebendig diskutiert: Die jungen Menschen haben offen mit uns gesprochen – Ideen, Wünsche und Kritik mitgebracht – und wir haben ihnen aufmerksam zugehört. Der Wunsch aber auch der Mut zur Veränderung war deutlich spürbar: Die Jugendlichen erarbeiteten an unserem Stand 84 konkrete Forderungen zu Themen wie Stadtentwicklung, Bildung, Freizeitangeboten, Barrierefreiheit und digitaler Demokratiebildung. Aber sie hatten auch konkrete Wünsche an mich als neue Bürgermeisterin: etwa kostenloses WLAN in der Stadt, mehr Schwimmbäder, Festivals, ein Bikepark oder Räume für Jugendliche ab 16 Jahren. Ihre Erwartungen an uns als politische Vertrerinnen und Vertreter sind auch klar: Nähe, Transparenz, Umsetzungskraft und Präsenz auf Plattformen wie TikTok oder Instagram.
Der Jugendkongress hat mir eindrucksvoll gezeigt: mit politischer Bildung, Diskussion auf Augenhöhe und Raum für Beteiligung kann echte Mitbestimmung entstehen. Ich bin überzeugt: Wer Demokratie ernst nimmt, muss gerade auch der jungen Generation zuhören. Die Ernsthaftifkeit der Diskussionen hat mir gezeigt, wie richtig es ist, dass Jugendliche ab 16 Jahren an der Kommunalwahl teilnehmen dürfen.
Mein Dank gilt allen Organisatorinnen und Organisatoren und besonders den Jusos, die diesen Tag mit ihrer Ideenbörse zu einem Ort echter Partizipation gemacht haben.